Der Tanz der Freude Weihnachtssonderausgabe

[enspricht engl. KIT 116 außer dem Curriculum]

Eine Weihnachts- und Neujahrsbotschaft 1998 von Pir Vilayat Inayat Khan

Meine Lieben,

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr.

Die Botschaft, die uns am Vorabend des Jahrtausendwechsels des kommenden Advents aufgetragen ist, lautet:

Die Selbstachtung aufrecht zu erhalten, die wir brauchen, um schön und erhaben zu sein.

Um schön und erhaben zu sein, müssen wir uns selbst bestätigen.

Um uns selbst zu bestätigen, müssen wir uns selbst lieben.

Um uns selbst zu lieben, müssen wir unseresgleichen bedingungslos lieben.

Um bedingungslos zu lieben, müssen wir den uns verwandten Wesen, so auch uns selbst, vergeben, und so eine schöne. gesunde Welt schöner Menschen bauen: den Universell.

Vereint im Dienste einer großen Sache.

Pir Vilayat

"Eine Millionen Galaxien sind kleine Schaumkronen auf dem endlosen Meer.

Wir wirbelten aus Nichts hervor, verstreute Sterne, wie Staub.

Die Sterne bildeten einen Kreis und im Zentrum tanzen wir drehend.

Drehen ist die Loslösung von allen Verhaftungen.

Erschüttert dreht sich jedes Atom -

und es ist nur Gott, der sich selbst dreht."

Rumi

"Deine Musik brachte meine Seele zum Tanzen;

Im Murmeln des Windes höre ich DEINE Flöte;

Die Wellen der Meere halten den Rhythmus meiner tanzenden Schritte;

DEINE Musik höre ich in der ganzen Natur wiederspielen, Geliebter;

Meine Seele spricht im Tanzen von ihrer Freude im Lied."

Hazrat Inayat Khan

Um glücklich zu sein, um zu tanzen, müssen wir schön sein. Und um schön zu sein, müssen wir uns wertschätzen. Und gerade in unserer Fähigkeit, die zu lieben, die es uns am schwersten machen, sie zu lieben, prüft uns das Leben in unserer Liebe zu uns selbst, denn oft, ohne daß es uns bewußt wird, ist es unsere Selbstachtung, die auf dem Prüfstand steht.

"Seelen werden im Angesicht der Schönheit angeregt zu tanzen." Hazrat Inayat Khan

"Warum sollte der Gärtner einen Samen pflanzen, wenn nicht aus Liebe zu der Blume?" Rumi

Der wesentliche Punkt ist, so wie es Pir o Murshid Inayat Khan beschreibt, daß wir in unserer Liebe geprüft sind. Das ist genau, was im Leben geschieht. Es ist ohne Zweifel schwierig, die eigene Freude - den Tanz der eigenen Seele - hoch zu halten, wenn man mit streitsüchtigen, unfreundlichen, herrischen oder manipulativen Menschen zu tun hat, oder auch Menschen, die das Muster an den Tag legen, einen in Konflikt zu bringen.

Unser spiritueller Fortschritt hängt von unserer Fähigkeit ab, mit unserem sozialen Umfeld in Harmonie zu gelangen. Wie aber können wir mit Menschen in Harmonie gelangen, die uns nur gut gesinnt sind, wenn wir uns nach ihrem Ego richten und dabei unsere eigenen Werte und Verantwortlichkeiten hintergehen? Dies ist sicherlich die große Kunst des Lebens: in der Lage zu sein, Autorität, Freundlichkeit und Freude zu vereinen, - und Einsicht.

Die Menschen wetteifern peinlichst darin, ihre verletzliche Selbstachtung zu erhalten, indem sie ihre Egos bestätigen - vielleicht zu unseren Lasten , vielleicht ist es aber auch der einzige, ihnen bekannte Weg, dieses Bedürfnis zu erfüllen. Vielleicht rechtfertigen sie es durch die Begründungen, mit denen sie ihre Meinung vertreten.

Verständnis ist der erste Schritt zum Verzeihen. Man kann Verständnis, Verzeihen und Liebe, sogar Respekt üben und dabei ganz zu den Verpflichtungen des Lebens stehen. Einem Menschen zu verzeihen, der einen geliebten Menschen verletzt hat, ist viel schwieriger, als sich selbst zu vergeben. Überdies sind manche Fälle so abscheulich, daß man sich fragt, wie es in diesem Fall ein Verzeihen geben kann. Doch verzeihen ist der Schlüssel zu Freude und zu der Macht, die nicht von der Tyrannei des menschlichen Egos getragen wird - Raum im Herzen zu haben, für die, die einen angegriffen und betrogen haben.

"Der Sufi begegnet anderen stets mit Liebe. Was bedeutet Liebe? Liebe bedeutet verzeihen." Hazrat Inayat Khan

Wenn wir ehrlich sind, läßt uns Schuld keinen Ausweg. Vergebung? Um die göttliche Vergebung zu erlangen, müssen wir uns selbst verzeihen. Einen Eid zu leisten, die Tat nicht zu wiederholen und Wiedergutmachung zu leisten, wird helfen.

"Wie sehr Du auch gesündigt haben magst, Du bist in unserer Karawane willkommen." Rumi

"In Seiner Gnade vergibt Gott unsere Sünden." Qur'an

Doch um anderen Freude zu schenken, müssen wir Freude in uns finden. Darum müssen wir, um jetzt zu tanzen, den Tanz der Freude tanzen mit den Domen unter unseren Füßen, voller Freude darüber, das wir transformiert wurden. Transformiert, indem wir unsere Schatten aufdeckten und so in die Lage kamen, uns mit ihnen zu konfrontieren. Wir verlassen uns auf unser Ego, um unsere psychologischen Verteidigungen zu sichern, es hat uns fest im Griff. Um uns das abzugewöhnen, müssen wir unsere Selbstachtung verstärken, indem wir die himmlischen Ebenen unseres Wesens in unser Selbstbild mit einbeziehen.

Wir sind unweigerlich in genau den gleichen Prozess verwickelt, durch den das Leben in seinem schwindelerregenden Aufstieg, den wir Evolution nennen, Mist als Nahrung über den Samen zu einer wunderschönen Blume transformiert -mehr noch, mit dem Bonus, dem Extra des Duftes. Löst sich nicht der zornige Donner der Gewitterwolke im leuchtenden Feuerwerk der Blitze? Ist es nicht bezeichnend, daß Materie, in Form des menschlichen Körpers, in der Entwicklung des Universums der Erweckung zu höheren Ebenen des Seins dient? Der Schmerz der Geburt eines Kindes eröffnet uns einen kleinen Einblick in den Himmel, enthüllt durch die Augen des Säuglings. Wir lernen, daß das Martyrium der in den Konzentrationslagern Gefolterten in einem Durchbruch unbeschreiblicher Ekstase explodiert, als der Tod sie vor ihren Folterern rettet. Das Vorbild von heldenhaften Wesen kann helfen. Es kann helfen den Übergang in das Leben nach dem Leben zu finden. Ein verehrter Freund hat mir einmal erzählt, daß er im Verlauf des zweiten Weltkriegs zweimal gefoltert wurde; einmal von den Nazis, dann von den Sowjets. Sein ganzes Martyrium hindurch taten ihm die Menschen leid, die ihm körperliche und psychische Gewalt antaten, denn er konnte sehen, daß sie eine Gehirnwäsche durchlaufen hatten - und so konnte er ihnen vergeben. Er sagte, alles was er tun mußte, war, in das Bewusstsein Christi einzutreten, der von den Soldaten des Herodes gefoltert wurde.

Vergebung macht den Unterschied zwischen dem Verglühen im Feuer der psychologischen Hölle der Bitterkeit, und dem Triumphieren in der Pracht und der Klarheit des himmlischen Glanzes.

Wurden Sie jemals durch einen Traum gesegnet, der Ihnen die Ausgelassenheit des himmlischen Freudentanzes enthüllt, wenn Helden mit der Preisung der Heiligkeit gekrönt werden, indem sie Verrätern, die sie betrogen haben, verzeihen?

Curriculum:

Der Tanz der Seele.

Worte von Pir-o-Murshid Inayat Khan.

Es gibt keine bessere Beschreibung für das Hervorbrechen der Freude, als den Tanz der Seele. Freude kann auch in einem Lächeln ausgedrückt werden, ja sogar in Freudentränen, aber alles in allem ist sie der Tanz der Seele. Tanz ist etwas Wunderbares und in sich ein großer Beleg für Mystik. Woher kommt der Tanz? Er kommt vollständig aus dem innen befindlichen, natürlichen, spirituellen Leben. Springt dieses spirituelle Leben hervor, erleichtert es alle Last, die der Mensch trägt. Die allen Menschen innewohnende Neigung zu tanzen verdeutlicht auch die angeborene Natur der Schönheit, die im Rhythmus zum Ausdruck kommt. Im Leben gibt es viele wunderbare Erlebnisse, Freude aber ist etwas größeres als Wonne, sie entspringt dem innersten Wesen.

Es ist die Seele, die sich in diesem Moment zur Ekstase erhebt, die alle Dinge tanzen läßt. Der Yogi Ausdruck "Atma" bedeutet darum auch: die Seele des Menschen, als die Freude selbst. In ihrer reinen Form ist die Seele Freude. Ist sie ohne Freude, so wurde ihr natürlicher Zustand verändert: sie hängt von den Namen und Formen auf der Erde ab und wird des Tanzes der Seele beraubt.

In Wirklichkeit ist jede Handlung der Schönheit, der Harmonie, jede Handlung der Liebe, der Freundlichkeit, des Mitgefühls der Tanz der Seele. Wird sich die Seele dieses Tanzes bewußt, wird dieser Seele die Gegenwart Indras gewahr. In der Gegenwart Indras zu sein, bedeutet in der Gegenwart Gottes zu sein. Es ist die größte Freude, das größte Glück, nichts auf Erden mag dies vermitteln.

Im Leben jeder Seele gibt es Augenblicke, in denen sich die Seele selbst rhythmisch fühlt. Kinder, die jenseits der Konventionen des Lebens stehen, fangen in diesem Augenblick an zu tanzen, oder mit sich selbst in rhythmischen Worten zu sprechen, oder Ausdrücke zu wiederholen, die sich gleichen und miteinander harmonieren. Es ist der Moment des Erwachens der Seele. Die Seelen mancher Menschen erwachen öfter als die Seelen anderer, doch gibt es im Leben jeder Seele Zeiten, zu denen ein solches Erwachen geschieht.

Da ist der Weg des Mannes, der mit offenen Augen reist. Er sieht alle Schönheit entlang des Weges. Er ist der, der die Reise genießen wird, der die Schönheit des Reisen annehmen wird. Jeder Schritt hält für ihn eine neue Erfahrung bereit, größere Freude, einen speziellen Segen. Er erfährt den Tanz der Seele. Vielleicht versteht man, was der Tanz der Seele ist, wenn man Wasser in einem Tank betrachtet und das fließende Wasser eines Stroms. Im Tank ist es stehend, tot. Eine Person kann auf die gleiche Weise dumpf, schwer und depressiv sein. Das Wasser des fließenden Stroms tanzt zu jedem Augenblick. Die tanzende Seele zieht alles an, wie der Strom des Wassers, und bringt Freude und Zufriedenheit zu all jenen, die sehen können.

Man kann sich fragen: "Welche Art von Musik ist in der Lage, den Menschen zu heilen? Ist es Gesang, spielen, oder etwas in der Art des Tanzens?" Das Gewissen ist nicht nur eine Aufzeichnung der im Leben gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke, sondern eine lebendige Stimme des Herzens, die sozusagen alles was im Herzen ist, im Lichte des Rechts tanzen läßt.

In Wirklichkeit besteht die Kunst der Persönlichkeit darin, zu lernen, in Indras Gerichtssaal perfekt zu tanzen. Jede Seele ist geschaffen, um in dem Gerichtssaal Indras zu tanzen. Die Seele, die sich weigert, zeigt deutlich ihre Ignoranz gegenüber dem großen Zweck, für den das ganze Stück auf der Bühne der Erde produziert wird. Wie kann die Seele jemals tanzen, wenn die Inspiration dem Materiellen geopfert wird? Es ist die Tragödie des Lebens, wenn die Seele vom Tanzen abgehalten wird. Sie wird von weniger wichtigen Dingen beansprucht. Wenn sich die Türe öffnet und die Seele nur einen Atemzug tätigen kann, so wird sie in diesem einen Augenblick lebendig. Was hervorkommt ist Schönheit und Freude, die den Menschen dazu bringt, sich in Gesang oder Tanz auszudrücken. So kommt himmlische Schönheit auf Erden.

Die Seele, der Bewohner der Himmel, verleiht ihre Flügel und neigt sich der Erde entgegen, bis sie von den fünf Elementen gereinigt wird, die die niedrige Welt bilden. Nur dann erhebt sich die Seele über alle weltliche Hilfsbereitschaft und tanzt für immer vor dem allerhöchsten Indra, dem Herrn der Herrn.

Es mag überraschend sein, daß ein Tänzer im Tempel tanzen soll, wer aber den Osten bereist hat, wird wissen, daß in den Tempeln der Hindus Musiker und Tänzer zum Ruhm Gottes spielen und tanzen.

Es gibt eine Geschichte im Islam, in dem Musik, Tanz und jede Form der leichten Unterhaltung streng untersagt sind. daß es einmal geschah an einem Feiertag - daß der Prophet seine Frau rief, um dem Tanz und dem Spiel von Straßenmusikanten zuzusehen. In diesem Augenblick kam sein großer Kalif vorbei und war schockiert zu sehen, daß der Prophet, der solche Dinge verboten hatte Musik vor seinem eigenen Haus gestattete. Als er die Musik mit dem Hinweis beendete, daß dies das Haus des Propheten sei, bat sie der Prophet Mohammed, daß sie fortfahren mögen, sagte, daß es ein Feiertag sei, und: "Es gibt kein Herz, das sich nicht mit dem Rhythmus bewegt."

Die Sufitradition des Raqs, des heiligen Tanzes der spirituellen Ekstase, der noch heute von Sufis im Osten ausgeführt wird, wird zurückgeführt auf die Zeit, als sich in einer Kontemplation über den Schöpfer die wundervolle Realität SEINES Bildes so tief in das Herz von Jelal-Ud-Din Rumi prägte, daß er vollständig in der ganzen, einzigen Immanenz der Natur aufging, sich rhythmisch zu drehen begann, was den Saum seines Rockes einen Kreis formen ließ und die Bewegungen seiner Hände und seines Halses bildeten einen Kreis.

Die Erinnerung an diesen Augenblick des Sehens wird in den Tänzen der Derwische gefeiert.

Hafiz sprach einmal spöttisch zu den Frommen, die so gefangen waren in ihrer Orthodoxie und Singen und Tanzen mit Verachtung betrachteten: "Könnten die Köpfe der Frommen meine gesungenen Worte hören, sie würden aufstehen und tanzen." Er fährt fort mit den Worten, "Hafiz spricht durch den Rausch manchmal Worte aus, die er besser nicht gesagt hätte. Oh ihr Frommen, ich bete, daß Ihr darüber hinwegseht." Die Frömmigkeit der Sufis ist die göttliche Freude, die der Seele wahrer Schatz ist. Es spielt keine Rolle wie sie erreicht wird, religiös oder nicht religiös, solange sie erreicht wird. Dies wird vom Sufi am höchsten geschätzt.

Wenn sie Freude in ihrer Natur und zu ihrer Verfügung haben, so bringen sie diese zu jedem, dem sie begegnen. Nun, dies ist der Zustand des Derwisch. Er sagt zu sich selbst, "Wenn ich nicht tanzen kann, was soll ich tun?" Er fühlt die Erhabenheit der Natur, ist in Besitz der Freude der Gegenwart seines Geliebten. Er ist sich aller Bewegung bewußt, die durch die Natur geht. Sie macht ihn trunken wie Wein.

Die Mystiker haben dieses Thema immer als eine heilige Kunst betrachtet. In den hebräischen Schriften finden wir David, der vor dem Herrn tanzt. Die Götter und Göttinnen der Griechen, Ägypter, Buddhisten und Brahmanen werden in verschiedenen Posen dargestellt, die alle eine bestimmte Bedeutung und Philosophie darstellen in Bezug auf den kosmischen Tanz, der Evolution. Selbst heute noch findet Tanz in den heiligen Treffen (genannt Sama) der Sufis des Ostens statt, denn der Tanz ist das Hervorbrechen von Freude. Die Derwische drücken bei einer Sama ihre Ekstase in Raqs aus, was von den Anwesenden mit großem Respekt und Ehrfurcht betrachtet wird und in sich selbst eine heilige Zeremonie ist.

Klang und Rhythmus scheinen eine günstige Stimmung für Tanz zu schaffen. Zusammenfassend kann man sagen, Tanz ist ein strahlender Ausdruck von Denken und Fühlen, ohne ein Wort zu gebrauchen. Tanz kann auch verwendet werden, um die Seele durch Bewegung zu beeindrucken, indem man ein ideales Bild vor ihr schafft. Wird die Schönheit der Bewegung als Gegenwart des göttlichen Ideals betrachtet, wird der Tanz heilig.

Durch Kunst, Poesie oder Musik, durch die Bewegungen, die man im Tanzen macht, wird ein Gedanke, ein Gefühl geschaffen, dessen Effekt das Hervortreten der ganzen Handlung ist. Man kann den Poeten als eine Person beschreiben, die sozusagen aus dem Grab aufgestiegen ist und beginnt, anmutige Bewegungen zu tun. Fängt aber die gleiche Seele an zu tanzen, sich in alle Richtungen zu bewegen, Himmel und Erde in ihrem Tanz zu berühren, all der Schönheit, die sie sieht, Ausdruck zu verleihen — das ist Prophezeiung.

Der Poet liest, wenn er entwickelt ist, die Gedanken des Universums, auch wenn es häufig geschieht, daß der Poet selbst nicht die wahre Bedeutung dessen kennt, was er sagt.

Ich sah einmal die Prozession des Maharaja von Nepal. Als die ganz Prozession vorbeigezogen war und sich das Pferd des Maharaja näherte, schien es beinahe, als würde das Pferd durch sein Tänzeln auf die Ungeduld der Menschen antworten, die den Maharaja sehen und huldigen wollten. Ein Mensch neben mir sagte: "Es scheint, als wäre sich das Pferd seines Herrn bewußt." In dieser Bemerkung liegt das Geheimnis des Tanzes.

Wird eine Glocke geschlagen, so werden durch den Klang dieser Glocke auch andere Glocken schwingen. So ist es auch mit dem Tanz der Seele; er erzeugt Reaktionen und wird dann auch andere Seelen zum Tanzen bringen.

Ich habe gesehen, wie ein Pfau der Musik zuhörte, die vor ihm gespielt wurde, seine Federn spreizte und anfing zu tanzen. Dann folgte er dem Spieler und kam jeden Tag etwas näher. Er fand solchen Gefallen an der Musik, daß er tanzte und alles andere um ihn herum vergaß. Als ich aufhörte zu spielen, kam er auf mich zu und zupfte an der Vina mit seinem Schnabel, um mich wieder zum Spielen zu bewegen.